Was ist eine Fettabsaugung?

Fettabsaugen wird heute vielfach an den verschiedensten Körperregionen praktiziert? Was genau geschieht bei einer Fettabsaugung. Bei wem kann eine Fettabsaugung durchgeführt werden? Was beinhaltet die Nachsorge?

Die Fettabsaugung gehört zur plastischen und ästhetischen Chirurgie. Ihr Fachbegriff lautet Liposuktion. Bei der Methode werden Fettzellen reduziert und sie sollte nicht statt einer Diät, vielmehr in Kombination mit dieser gewählt werden.

Plastisch-ästhetischer Eingriff

Bei dem Eingriff werden Fettzellen abgesaugt. Dadurch wird der Umfang in bestimmten Körperregionen reduziert. Am Bekanntesten sind der Bau und die sogenannten Reiterhosen an den Oberschenkeln. Die Fettabsaugung trägt vor allem zur Verschönerung der Körperkontur bei, denn die Gewichtsreduzierung hat eine zu vernachlässigende Bedeutung.

An welchen Körperstellen kann eine Fettabsaugung vorgenommen werden?

Neben dem Bauch kann auch an den Hüften Fett abgesaugt werden. Neben den Reiterhosen kann am gesamten Bein, incl. der Knieinnenseiten bis hin zu den Knöcheln abgesaugt werden, stets dort, wo sich ausreichen Fettzellen befinden.

Weniger bekannt sind Körperzonen wie das Achselfett, ein Doppelkinn oder auch an der Brust, sowohl beim Mann wie auch bei der Frau.

Bleiben Spuren der Fettabsaugung zurück?

Heute werden häufig eine Vakuumpumpe und feine Kanülen zwischen zwei und vier mm Durchmesser verwendet um das Fett zu entfernen. Je nach Körperregion genügen zwei bis drei kleine Einstiche, die unauffällig und narbenlos verheilen.

Muss man sich nach der Liposuktion schonen?

Nach dem Eingriff kommt es zu Schmerzen, die mit einem heftigen Muskelkater zu vergleichen sind, besonders wenn Druck auf die betreffenden Stellen ausgeübt wird. Im den folgenden Tagen verbessert sich dies bis zur Schmerzfreiheit.

Nach der OP ist ein Kompressionsmieder für die kommenden drei bis sechs Wochen zu tragen. Dadurch wird die Schwellung in den abgesaugten Regionen minimiert. Blutergüsse sind normale Anzeichen, die im Anschluss auftreten können und nach ein bis zwei Wochen wieder von selbst verschwinden. Die anschliessende Nachsorge wird von einem Facharzt betreut.